Daniel Sorour, junger aufstrebender Cellist in der deutschen Kammermusikszene, bezieht die Erfahrung der letzten Jahre aus internationalen Konzertourneen. Engagements in Argentinien, Japan, China, in der Schweiz und in den USA ließen ihn sein Repertoire sowie seine Arbeit mit dem Publikum entwickeln und zu früher Reife führen.
Nach seinem Studium in Hannover und Berlin zog es Daniel Sorour Anfang 2008 nach Lübeck. Seinen Studienabschluss konnte er in der Klasse von Michael Sanderling, heute mehr bekannt als Dirigent denn als Cellist, absolvieren. Meisterkurse bei David Geringas, Arto Noras oder Wolfgang Boettcher rundeten seine Ausbildung ab. Er ist Stipendiat des Henri-Mancini Instituts, Los Angeles und der Akademie Jeunesse Moderne des europäischen Musikrats.
In den Jahren zuvor spielte Daniel Sorour in der Radiophilharmonie des NDR Hannover und den Berliner Symphonikern. Im Norden Deutschlands ist er heute zeitweise bei den Lübecker Philharmonikern und dem Ensemble Resonanz tätig.
In diesem Jahr wurde Daniel Sorour innerhalb des Kammerensembles Trio Adamant für Konzerte beim Schleswig-Holstein Musik Festival engagiert. Kenner sehen diese drei Solisten in ihrer Formation als Klaviertrio am Beginn einer internationalen Karriere, erst vor wenigen Monaten haben sie sich zusammengefunden. Ein Vollstipendium ermöglichte ebenfalls die Teilnahme bei den Meisterkursen mit dem Alban Berg Quartett. Im Herbst 2009 geben sie ihr Debüt in Danzig.