Internationale Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg - Zentrum für die kulturelle, soziale und politische Jugendbildung in Schleswig-Holstein

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Dozent für Blechbläser

Alex Tim Nielsen

1996 begann Alex Tim Nielsen (geboren1985) im Roskilde Garten das Althorn zu spielen. Anschließend wechselte er zum Euphonium, zog aber dann die Posaune vor.

2005-2007 betrieb er vorunivesitäre Studien zu diesem Instrument an der MGK Køge in Christian Schmediescamp und schaffte es, 2007 an der Königlich Dänischen Musikakademie aufgenommen zu werden. Seine Studien absolvierte er bis 2012 in Torbjörn Kroon.

Während seiner Studienzeit spielte Alex mit zahlreichen Blaskapellen, Big Bands, Harmonie- und Symphonie-Orchestern, unter anderem mit der Lyngby-Taarbæk Blaskapelle, Dusika, Rødovre Konzert-Band, Lyngby-Taarbæk Symphonie-Orchester und dem Lyngby-Taarbæk Harmonie-Orchester.

In späteren Jahren spielte er auch im Königlich Dänischen Theater, im Slesviske Musikkorps, dem Dänischen Nationalorchester, sowie im Prinsens Musikkorps, im Aalborg Symphony Orchestra, im Danish Radio Symphony Orchestra und im Danish Radio Chamber Orchestra.

Darüber hinaus nahem er während seines Studiums auch an Meisterklassen und Unterricht mit Raymond Munnecom, Jesper Juul, Kasper Thaarup, Mogens Andresen, Rolf Sandmark, Kristjan Berger, Kristian Steenstrup, Peter Schmidt und Carsten Svanberg teil.

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Dozent für Violoncello

Florian Bischof

Florian Bischof (Jahrgang 1982) wuchs im niedersächsischen Wendland auf, wo er zunächst autodidaktisch E-Bass und Gitarre lernte. Bald entdeckte er seine Liebe zur klassischen Musik und nahm Unterricht am Cello bei Ilka Wagener.

Während eines Auslandsaufenthaltes in Auckland, Neuseeland, erhielt er entscheidende musikalische Impulse, wirkte in Musical- und Kammermusikprojekten mit, und errang den Titel "Best in Music" im Abschlussjahr am Birkenhead College.

2003 begann er zunächst ein Studium der Musikwissenschaft an der Hochschule für Musik "Franz Liszt" Weimar. Studienbegleitend erhielt er Unterricht am Cello bei Michael Peternek, Gisela Vieweg und Christina Meißner. 2007 nahm er an derselben Hochschule zusätzlich ein Cellostudium in der Klasse von Christoph Spehr auf, das er 2012 mit dem Diplom abschloss.

Bereits während des Studiums spielte Florian regelmäßig in verschiedenen Orchestern, wie der Staatskapelle Weimar und dem philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck. 2012 wurde er als Mitglied in die Orchesterakademie des Staatstheaters Nürnberg aufgenommen. Engagements als Aushilfe für Solocello führten ihn an das Stadttheater Pforzheim und in die Neue Philharmonie Frankfurt. Seit Herbst 2014 wirkt er als freischaffender Cellist im Großraum Nürnberg, und konzentriert sich zunehmend wieder auf die kleinbesetzte Kammermusik.

 

In den vergangenen Jahren besuchte Florian Meisterkurse bei Jens-Peter Maintz, Michael Sanderling, Peter Bruns und Maria Kliegel. Ein besonderes Highlight für ihn war die Darbietung des selten gespielten Cellokonzertes des finnischen Komponisten Joonas Kokkonen mit der STÜBAphilharmonie Thüringen e. V.

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Dozent für Streichinstrumente

Helmut Winkel

Helmut Winkel wurde am 17.06.1968 in Minden/Westf. geboren und machte 1988 in den Fächern Physik, Deutsch, Erdkunde und Sport sein Abitur

Musikalische Ausbildung und Studium

  • seit 1974: Geigenunterricht bei: August Wilhelm Torweihe / Bünde, Geoffrey Wharlton / Köln, Andreas Reiner / Essen, Prof.Mintcho Mintchev / Essen
  • 1989-1995: Künstlerische Ausbildung an der Folkwanghochschule in Essen
  • 1995-1997: Konzertexamenstudium an der Folkwanghochschule in Essen

Orchestererfahrung

  • 1984-1988: Mitglied im Landesjugendorchester NRW dort später Konzertmeister Landesjugendkammerorchester
  • 1988-1989: Wehrdienstzeit beim Kammerorchester des Stabsmusikcorps der Bundeswehr
  • 1997-1999: Aushilfsvertrag bei den Essener Philharmonikern

Kammermusikalische und sonstige Tätigkeit

  • seit 1989: Streichquartettunterricht beim Amadeusquartett
  • Streichquartettunterricht bei Rainer Schmidt (Hagen-Quartett)
  • Kammermusikunterricht(als Bratscher) bei Andreas Reiner
  • 2.Geiger im "Werethina-Streichquartett“ (Menuhin-Preis beim internationalen London-Streichquartett-Wettbewerb)
  • Beschäftigung mit historischer Aufführungspraxis und Mitwirkung in Ensembles wie Concerto Köln,
  • Collegium Cartusianum,Capella Agostino Stephani,Nova Stravaganza,Barockorchester Stuttgart etc...,
  • Gesangsunterricht bei Detlev Zywietz in Düsseldorf
  • Regelmäßige Mitwirkung als Tenor in Chören, z.B. :
  • Kölner Kammerchor, Kammerchor Saarbrücken, Kammerchor Stuttgart,
  • Zunehmende kammermusikalische Tätigkeit als Bratscher

Derzeitige Tätigkeit 

  • seit 1999: Mitglied als 2.Geiger im Rundfunk-Sinfonieorchester-Saarbrücken Regelmäßige Mitwirkung in Ensemble-Konzerten des Saarländischen Rundfunks
  • seit 2004: Bratschist im Veridian-Ensemble (mehrere Rundfunkproduktionen für SR und WDR)
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Dozent für Kontrabass

Jella Großmann

Jella Großmann, geboren 1989 in Berlin, begann im Alter von 4 Jahren das klassische Klavierspiel. Im jugendlichen Alter weckte der Sommerjazz-Kurs in Rendsburg das Interesse an Jazz und Popularmusik und am Schlagzeugspiel. 2013 erhielt sie den ersten Kontrabassunterricht bei ihrem Vater, Thomas Großmann, einem diplomierten Jazzkontrabassisten. Es folgten Wettbewerbe und Auszeichnungen durch den Landesmusikrat mit eigenen Jazzbands- und Kompositionen.

2008 übernahm sie am Bernstorff-Gymnasium in Satrup einen Großteil der Komposition und die musikalische Gesamtleitung des Musicals „Libera Me“.

Bei der Deutsch-Skandinavischen Musikwoche in der Internationalen Bildungsstätte Jugendhof Scheersberg sprang bei Brahms 2. Sinfonie der Funke der klassischen Orchestermusik über, und zwei Jahre später begann sie das Kontrabassstudium an der Musikhochschule Lübeck bei Herrn Prof. Linowitzki, das sie 2013 mit dem Bachelor of Music abschloss. Während des Studiums absolvierte sie sowohl das Orchesterstudiopraktikum als auch ein reguläres Praktikum im Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck. Ihr Akustik Pop/Jazz-Duo „A Range“ mit Birte Prüfert konzertierte für 3 Jahre im Norden Deutschlands und in den Niederlanden. Daraus resultierend erhielt Jella Großmann ein Stipendium der Live Music Now - Yehudi Menuhin – Stiftung e.V.

Jella war und ist tätig im Bereich Popularmusik und Arrangement und arrangierte und spielte 2009 mit dem Hamburger Rapper Samy Deluxe.

Regelmäßige Teilnahme an internationalen Kammermusik-Akademien und Orchesterkursen sowie die regelmäßige Aushilfe in der Kungliga Akademiska Kapellet in Schweden und die Teilnahme an internationalen Studentenorchester-Projekten führten zu reger Konzerttätigkeit im In- und Ausland.

Rund drei Jahre lang erteilte sie an Musikschulen in Lübeck und Eutin Kontrabassunterricht und konnte 2010 die größte Kontrabassklasse in Schleswig-Holstein vorweisen.

Zurzeit absolviert sie das Master of Music Studium an der Universität der Künste Berlin bei Herrn Prof. Wolf und Frau Okhee Lee. Sie spielt Solo und in verschiedenen Besetzungen sowohl Klassik als auch Jazz und Pop und ist seit 2013 ein Duo-Projekt mit der Tänzerin Vera Köppern involviert, das zeitgenössischen Flamenco und Kontrabass mit Loops und Elektronik vereint. Seit 2014 ist sie am Friedrich-Engels-Gymnasium in Berlin als freie Bigband/Orchester-Lehrkraft tätig.

Jella Großmann
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Dozent für Streichinstrumente

Lorenz Blaumer

Lorenz Blaumer wurde 1984 in Köln geboren und wuchs in Saarbrücken auf. Dort erhielt er im Alter von sechs Jahren erstmals Geigenunterricht. Später folgten Klavier und E-Bass. Nach dem Abitur 2003 wandte er sich vier Jahre dem Studium der Physik an der LMU München zu. Seit dem Wintersemester 2007/08 studiert er Geige an der HfM Saar, zunächst bei Prof. Becker-Bender. 2011 setzte er das Studium bei Prof. Hans-Peter Hofmann fort, das er 2013 mit dem Diplom abschloss. Seitdem ist er Masterstudent bei Prof. Hofmann.

In verschiedenen Meisterkursen genoss er darüber hinaus Ausbildung von u.a. Kurt Saßmannshaus, Igor Ozim, Eberhard Feltz, Florian Donderer, Salome Kammer.

Lorenz Blaumer ist mehrfacher Preisträger auf Landes- und Bundesebene bei "Jugend Musiziert". 2013 erreichte er mit dem Bruchquartett einen 2. Preis beim Walter-Gieseking-Kammermusikwettbewerb.

Seine Tätigkeit in Orchestern (z.B. Deutsche Radio-Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern, Münchener Kammerorchester, Dortmunder Philharmoniker, Rundfunkorchester München, Internationale Junge Orchester-Akademie, Abaco-Orchester) sowie in den unterschiedlichsten Ensembles für alte Musik (z.B. Via Nova Consort, Baroque Sarroise, Daarler Barock Consort, Neue Rathsphilharmonie Bremen, Ensemble Una Volta), in der neuen Musik (z.B. Eclats du son, Ensemble07 der Europäischen-Ensemble-Akademie, Ensenble Grenzpunkt), der Kammermusik (Bruchquartett, Via Nova Quartett, Halberg String Quartett) sowie populärer Musik (z.B. Einshoch6, Thomas D., Enik, Saarbruck Libre) führte ihn zu Konzerten im In- und Ausland z.B. in Opera City Hall Tokio , Konzerthaus Dortmund, Die Glocke Bremen, Konzerthaus Berlin, Prinzregententheater München, Alte Oper Frankfurt, Philharmonie Luxembourg, Gasteig München, Muffathalle München, Köln Gürzenich, Cankarjev Dom Ljubljana, Palais des Beaux Arts Brüssel, Gulbenkjan Lissabon, Lisinski Concert Hall Zagreb, Theater Patras.

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Dozent für Percussion

Pauls Andersons

Wurde 1974 in Liepaja/Lettland geboren. Nach Gesang- und Klavierunterricht am Musikkolleg in seiner Heimatstadt entdeckte er die Liebe zum Schlagzeug durch seinen Lehrer Asmis Edvins. Zuerst spezialisierte er sich im Jazz-Bereich mit dem Drumset. Doch Paukenunterricht erhielt er vom Solopauker des Opernhauses in Kiel, wie während seines Studiums bei Hermann Schwander an der Fachakademie des Meistersinger-Konservatoriums der Stadt Nürnberg und dem Solopauker der Berliner Philharmoniker Reiner Seegers.

1996 begann Pauls Andersons dann sein Aufbaustudium in Amsterdam an der Musikhochschule für Pauke und Schlagzeug bei Nick Woud, dem Solopauker des Radio-Sinfonieorchesters Holland und Jan Pustjens, dem Soloschlagzeuger des Concertgebouw-Orchesters.

Seine außerordentliche Begabung wurde auch mehrfach ausgezeichnet. So erhielt er im November 1995 das Stipendium der Erna-Köhler-Stiftung für hervorragende Studiumsleistungen; im März 1996 den 1. Preis beim Wettbewerb der Nürnberger Nachrichten; ebenfalls den 1. Preis dieses Wettbewerbs im April 1997. Im Juli 1997 wurde er als Schlagzeuger für das Schleswig-Holstein-Musikfestival ausgewählt. Im Dezember 1997 dann der 1. Preis beim Wettbewerb der Handelskammer und zur selben Zeit erhielt er das Stipendiat des Nürnberger Fördervereins.

Im August 1998 nahm er am Welt-Marimbaphonwettbewerb in New York mit großem Erfolg teil und gewann ein Stipendium für Percussions Doktor grad. bei Prof. G Stout.

Pauls Andersons ist seit 1999 Schlagwerk-Dozent bei der DSM.

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Dozentin für Geige

Silja Peedo

Geboren am 17 Juni 1989 in Põltsamaa, Estland, begann Silja mit 6 Jahren Geige zu spielen.
Sie nahm ihr Grundstudium 1999 bei Tiina Luhamets an der H. Eller Musikschule auf und schloss an Selbiger ihre 2. Musikausbildung bei Andres Leivategija an. Silja nahm 2005 zum ersten Mal an der Deutsch-Skandinavischen Musikwoche teil. Als Solistin spielte sie 2009 mit dem Eller Symphony orchestra. 2013 schloss sie die Estonian Academy of Music and Theatre in der Klasse von Professor Tõnu
Reimann ab und begann den Master in Musikpädagogik.
Am Konservatorium von Verona in Italien studierte sie 2015/2016 bei Maestro Alberto Ambrosini. Im Herbst 2016 setzte sie ihr Studium an der Estonian Academy of Musik and Theater bei Arvo Leibur fort.
Sie arbeitet seit 2013 als Geigenlehrerin an der Viimsi Music School.
Silja ist Mitglied im youth orchestra Reaalmažoor und dem Kammermusikensemble Vanemuine Theatre in Tartu, dem Estonian National Youth Symphony Orchestra und dem Youth Symphony Orchestra der Järvi Akademie.
Als Violinistin partizipierte sie in Jarek Kasars Oper "Katuselt", aufgeführt am Theater NO99. Im Frühling 2013 war sie Teil des Casts am NUKU Theater im Rahmen der Musicalproduktion "Shrek".
Sie nahm teil an Masterklassen mit Anna-Liisa Bezrodny, Mari Tampere, Leonardo Cella, Ilya Grubert und Ulrike Danhofer.

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Dozent für Holzbläser

Tobias Schmitt

Wurde 1970 im Saarland geboren. Nach dem Studium an den Musikhochschulen in Saarbrücken, Basel und Weimar (bei Prof. Armin Aussem, Prof. Omar Zoboli sowie Prof. Axel Schmidt) und Engagements beim Philharmonischen Kammerorchester Wernigerode und am Staatstheater Darmstadt war er von 2002 bis 2005 Englischhornist und Oboist am Anhaltischen Theater in Dessau und wechselte 2005 als Solo-Englischhornist zum Gewandhausorchester nach Leipzig. Seit 2008 ist er Solo-Oboist der Erzgebirgischen Philharmonie Annaberg-Buchholz/Aue. Als Orchestermusiker nahm er über viele Jahre an der Deutsch-Skandinavischen Musikwoche auf dem Scheersberg teil.

Tobias ist Mitglied mehrerer etablierter Kammermusikensembles, wie z.B. des Concento-Bläserquintetts und des „Ensemble Ponticello“, sowie Solo-Oboist im Basler Festival Orchester. In den Jahren 2007 und 2008 war er Holzbläserdozent beim Arctic Youth Symphony Orchestra (AYSO) in Harstad/Norwegen und ist in gleicher Funktion auch seit mehreren Jahren bei der Sinfonietta Bardou/Frankreich und der TU-Kammerphilharmonie Dresden tätig. Bereits seit 2007 leitet er die Holzbläserproben bei der Deutsch-Skandinavischen Musikwoche.